Bauen 2021: Das sind die beliebtesten Dachformen fürs Eigenheim

In die Planung der eigenen vier Wände wird oftmals viel Zeit investiert, schließlich soll das Eigenheim später genau den individuellen Vorstellungen und Wünschen entsprechen. Ganz entscheidend ist dabei die Form des Daches. Welche Dachformen in dieser Saison besonders gefragt sind, wo die jeweiligen Vorteile und Nachteile liegen, erklären wir hier.

Das Dach und seine Form sind, anders als zum Beispiel Fenster und Türen, eine Entscheidung fürs Leben. Es prägt nicht nur den gesamten optischen Charakter eines Gebäudes oder entscheidet über das Platzangebot und Möglichkeiten zur weiteren Nutzung. Wenn das Haus erst einmal gebaut ist, lässt sich die ausgewählte Dachform in der Regel nicht mehr rückgängig machen. Darum ist es so wichtig, gleich von Anfang an – also noch in der Planungsphase des Hauses – eine Dachform zu wählen, die den eigenen Wünschen entspricht, praktisch ist, auch in Richtung Zukunft weist und natürlich das Budget für den Bau nicht überstrapaziert.

Dach-Haus

Die beliebtesten Dachformen mit charakteristischen Eigenschaften sind:

Satteldach

Mehr als 90% aller Dächer von privat genutzten Häusern in Deutschland haben ein Satteldach. Zwei geneigte Dachflächen treffen sich bei dieser Form an ihrem höchsten Punkt, sodass es in etwa einem Zelt gleicht. Die Konstruktion eines Satteldaches ist relativ einfach, wodurch diese Dachform auch in preislicher Hinsicht für viele attraktiv ist. Eine Individualisierung ist beispielsweise durch den Einbau von Gauben und Dachfenstern oder auch durch einen mehr oder weniger großen Überstand möglich.

Das Satteldach bietet später noch Potenzial zum Ausbau, je nach Neigungswinkel ist ein großzügiger zusätzlicher Wohnraum möglich. Auch als klassischer Speicher, oft mit bequemer Stehhöhe, eignet sich diese Dachform bestens. Ist das Dach nach Süden oder Südwesten ausgerichtet, lassen sich hier sehr gut Solaranlagen ohne besondere Gestelle oder Befestigungsapparaturen anbringen.

Walmdach

Fällt das Dach mit vier in der Regel gleich großen Flächen an allen Seiten des Hauses ab, spricht man von einem Walmdach. Diese Dachform bietet einen exzellenten Wetterschutz, da Regen und Schnee durch die allseitige Neigung größtenteils von der Außenfläche des Hauses abgehalten werden. Fenster oder Gauben gewährleisten helle Innenräume, durch seine Größe ist das Walmdach auch als zusätzlicher Wohnraum leicht auszubauen.

Eine Sonderform des Walmdachs stellt das sogenannte Toskanadach dar. Hierbei sind die vier etwa gleich großen Schrägen nur leicht abfallend, sodass ein zusätzlicher Wohnraum kaum zu bewerkstelligen ist. Beim Krüppelwamldach, ebenfalls eine Besonderheit, sind die Giebelseiten nur wenig abgesenkt, wodurch das Dachgeschoss noch besser nutzbar ist.

Pultdach

Sehr modern und immer beliebter ist das Pultdach. Es gibt nur eine einzige geneigte Dachfläche, wodurch die gegenüberliegende, höhere Hausseite durch große Fenster besonders lichtdurchflutet sein kann. Das Pultdach gilt als Favorit bei Individualisten, da es von allen Dachformen am variabelsten zu gestalten ist.

Flachdach

Ihren Ruf als besonders reparaturanfälligen und kurzlebigen Dachabschluss haben Flachdächer noch aus früheren Zeiten. Moderne Dichtungsverfahren aber machen diese Dachform heute wesentlich robuster und haltbarer. Dennoch ist das Flachdach durch seine recht schlichte Konstruktionsweise anfällig für Nässeschäden. Deshalb sollten sämtliche Abdichtungen regelmäßig geprüft und gegebenenfalls rechtzeitig instandgesetzt werden. Diese Maßnahmen machen ein Flachdach in Sachen Pflege zwar etwas teurer als andere Dachformen, dafür lässt sich beim Bau einiges sparen.

Je nach örtlicher Bauordnung dürfen Flachdächer entweder gar keine oder nur eine geringe Dachneigung von 3 bis 10 Grad aufweisen. Flachdächer bieten beispielsweise für Photovoltaikanlagen meist eine größere Fläche als andere Dachformen, allerdings müssen die Module durch spezielle Gerüste befestigt werden. Unter Umständen ist bei einem Haus mit dieser Dachform eine spätere Aufstockung erlaubt. In diesem Fall erweisen sich die dazu nötigen Baumaßnahmen als besonders preiswert.

Nicht jede Dachform darf überall auf jedes Haus

Bevor man sich als Bauherr nun voller Enthusiasmus für eine Dachform entscheidet, empfiehlt sich vorher unbedingt ein genauer Blick in die Bauordnung der jeweiligen Gemeinde. In der Regel ist es nämlich so, dass die Kommunen ein einheitliches Erscheinungsbild des Ortes anstreben und deshalb für bestimmte Wohngebiete die Dachform auch für Neubauten vorschreiben.

Bungalow – warum gerade dieser Haustyp heute wieder gefragt ist

Wie Phoenix aus der Asche erhebt sich der Bungalow derzeit und feiert ein glanzvolles Comeback! Die Vorteile scheinen Bauinteressierte wieder mehr zu überzeugen. Lesen Sie hier, warum der Bungalow heutzutage ein idealer Haustyp ist.

In den 60er- und 70er-Jahren galt der Bungalow schon fast als Kultobjekt. Bauherren, die sich das Besondere leisten konnten, bauten diesen nach amerikanischem Vorbild gestylten Haustyp en masse außerhalb der Innenstädte. Doch Mitte der 80er war plötzlich Schluss. Man baute nun lieber mindestens zweistöckig, großzügiger, pompöser oder individuell. Auch das Bauland wurde knapper, einheitliche Reihenhaussiedlungen nutzten die Gunst der Stunde für sich. Doch aktuell erlebt der Bungalow ein Comeback und spielt dabei mit seinen Vorteilen andere Haustypen aus.

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Ein Bungalow ist generationenübergreifend

Grundsätzlich ist ein Bungalow ein freistehendes, eingeschossiges Haus. Die Räume befinden sich also alle auf einer Ebene und sind so ohne Treppen oder andere Hindernisse begehbar. Ein angeschlossener Garten erhöht zudem den Freizeitwert enorm. Dadurch ist diese Bauform sowohl für junge Familien mit Kindern der ideale Haustyp als auch für Senioren, denen ein barrierefreies Wohnen ermöglicht wird.

Traditionell hat ein Bungalow ein Flachdach. Moderne Bungalows, wie sie aktuell geplant und gebaut werden, verfügen jedoch nicht selten auch über ein Walm-, Pult- oder Satteldach. Dadurch ist es möglich, das Dachgeschoss als zusätzlichen Stau- oder später sogar Wohnraum zu nutzen.

Besser als jede andere Bauform bietet der Bungalow individuelle Möglichkeiten, was den Grundriss betrifft. Galten rechteckige oder quadratische Grundrisse einst als das Nonplusultra der Bungalow-Bauweise, sind heute die sogenannten Winkelbungalows in L-, T-, U- oder Z-Form besonders beliebt. Dadurch können unter anderem Terrassen so gestaltet werden, dass sie von mindestens zwei Seiten durch die Hauswände wind- und wettergeschützt sind. Auch große Fensterfronten, die für helle, lichtdurchflutete Innenräume sorgen, sind für viele ein Kriterium, das für den Bungalow als Eigenheim mit dem besonderen Etwas spricht.

Hat ein Bungalow auch Nachteile?

Natürlich ist nicht alles Gold, was glänzt – das gilt auch für den Bungalow. In aller Regel hat dieser Haustyp durch seine einstöckige Bauweise weniger Wohnfläche als zweistöckige Einfamilienhäuser. Wer will, kann die Wohnfläche bei Bedarf natürlich auch individuell größer planen. Dann ist jedoch auch ein entsprechend großes Grundstück notwendig, außerdem erhöht sich die Dachfläche, was einen nicht zu unterschätzenden Mehrkostenfaktor darstellt.

Früher standen Bungalows im negativen Ruf, nicht energieeffizient zu sein, weil im Verhältnis zur Wohnfläche mehr Dachfläche und mehr Außenwände als bei anderen Bauformen üblich sind. Neue Dämmtechniken und Heizmöglichkeiten hebeln dieses Manko heute aber aus.

Baustelle in Halle-Wörmlitz

Noch vor kurzem war der Rohbau im Gange – nun ist schon der Dachstuhl drauf und die Fenster drin. Schnappschuss von einer Baustelle in Halle-Wörmlitz. Doppelhaus „Behringen 116“

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Flair 134 erfolgreich fertig gestellt

Und auch dieses Town&Country-Haus vom Typ „Flair 134“ konnte nun erfolgreich fertig gestellt werden. Wir wünschen den stolzen Hausbesitzern alles Gute.
LG von Falk Bellmann und dem Town&Country-Team Halle.

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Hausübergabe in Wallendorf

Hausübergabe eines „Flair 113“ an Familie F./A. in Wallendorf, Saalekreis.

Falk Bellmann und das gesamte Town&Country-Team Halle wünschen allzeit viel Freude mit dem Haus.

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Richtfest in Morl.

Richtfest „Flair 110“ bei Fam. P. in Morl.
Der letzte Nagel wurde traditionell von den Bauherren selbst ins Gebälk geschlagen und daraufhin mit dem Zimmermann gemeinsam angestoßen
Falk Bellmann und das gesamte Town & Country-Team Halle wünschen weiterhin einen solch reibungslosen Bauablauf.

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Spatenstich in Wettin/Löbejün

Herzlichen Glückwunsch an Familie B./W. in Wettin/Löbejün zum ersten Spatenstich für das schicke Town&Country-Haus „Flair 113“. Falk Bellmann und das gesamte Town&Country-Team Halle wünschen eine wunderschöne Bauzeit.

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Baustart in Nauendorf

Da ist er endlich. Der Bagger für den Baustart bei Fam. H. in Nauendorf dreht sich nun auch und bald wird hier eine schicke Stadtvilla „Flair 152“ stehen.
Falk Bellmann und das gesamte Town&Country-Team Halle wünschen gutes Gelingen 🍀

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