Zum Sanierungssonntag beschäftigen wir uns heute mit dem Bestandsschutz eines Hauses
und erklären dir, warum du vor einer umfassenden Sanierung am besten eine Genehmigung einholen solltest.
Der Bestandsschutz gibt an, dass ein legal errichtetes Gebäude, zum Beispiel dein Wohnhaus, unverändert bestehen bleiben kann, selbst wenn aktuelle Vorgaben geändert werden. Möchte man nun aber sanieren, kann es sein, dass man den Bestandsschutz verliert, wenn man zu viel am Gebäude ändert. Dabei muss man unterscheiden:
Passiver Bestandsschutz deckt alle Maßnahmen ab, die dem Eigentümer erlauben, die Immobilie instand zu halten und weiterhin zu nutzen. Das sind Reparaturen oder Modernisierungen – keine Veränderungen an der Bausubstanz.
Beim aktiven Bestandsschutz wird abgewogen, welche größeren baulichen Veränderungen ![]()
zu erlauben oder zu dulden sind. Dabei handelt es sich meistens um Maßnahmen zur Nutzungsänderung, Gebäudeerweiterung oder umfassenden Umbauarbeiten. Hierfür sollte man sich Genehmigungen einholen, um seinen Bestandsschutz nicht zu verlieren.
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