Die Zukunft des Bauens: Das haben die Parteien vor

Energiewende, demografischer Wandel, gestiegene Bau- und Grundstückskosten: Jede Partei hat eine eigene Antwort auf die Herausforderungen, denen sich die Bauwelt in den kommenden Jahren stellen muss. Was steht drin in den Wahlprogrammen?

Wie sieht sie aus, die Zukunft des Hausbaus? Zugegeben, was in 10 oder 20 Jahren sein wird, kann niemand voraussagen. Aber wir können einen Blick auf die nächsten vier Jahre werfen – indem wir die Wahlprogramme der sechs großen Parteien unter die Lupe nehmen.

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Die Grünen: Solardach als Standard

Geht es nach den Grünen, sollen die Kommunen künftig mehr Mitspracherecht dabei haben, was wo gebaut wird. Gleichzeitig möchten sie den Erwerb von Wohneigentum erleichtern, etwa durch die Senkung der Grunderwerbsteuer, die Begrenzung der Maklercourtage auf 2 Prozent oder der Förderung von Mietkaufmodellen. Bei Neubau- und Sanierungsmaßnahmen setzen sie auf strengere Vorgaben: So soll für Neubauten der KfW-Effizienzhaus 40 zum Standard werden, bei der Sanierung das KfW-Effizienzhaus 55. Zudem soll auf jedes neue Dach eine Solaranlage.

CDU/CSU: Förderung von Familien

CDU/CSU möchten ihr Wahlprogramm erst am 21. Juni vorstellen – doch sind bereits jetzt Leitlinien zu erkennen. Man müsse die „Freude der Menschen am Eigenheim fördern“, sagte Fraktionsvize Ulrich Lange in einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen. So strebt die Union nicht nur ein Nachfolgeprogramm für das Baukindergeld, sondern auch einen großzügigen Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer an.

SPD: Das Eigenheim als Altersvorsorge fördern

Die SPD möchte gerade jungen Familien den Weg in die eigenen vier Wände erleichtern – etwa durch Mietkaufmodelle. Zudem sollen generationenübergreifende, alternative und barrierefreie Wohnformen gefördert werden. Um die Energiewende voranzutreiben, wollen die Sozialdemokraten Energieeffizienzziele und -standards weiterentwickeln.

Die Linke: Steigerung der Energieeffizienz

Die Linke fordert eine bessere Energieeffizienz von Gebäuden: Die Neubaustandards sollen auf KfW 40 angehoben werden. Eine Förderung gibt es dann nicht mehr. Die Fördergelder werden stattdessen in die energetische Sanierung umgeleitet. Zudem möchte die Linke die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Hausbesitzer, die ihren eigenen Strom produzieren, verbessern.

FDP: Bauen soll günstiger werden

Damit sich mehr Menschen den Traum vom Eigenheim erfüllen können, setzt sich die FDP für einen Freibetrag von 500.000 Euro bei der Grunderwerbsteuer ein. Das Bauen an sich soll durch die Vermeidung „kostenverursachender Normen“ günstiger werden. Zudem sollen für den barrierefreien Neu- oder Umbau Anreizmodelle eingeführt werden.

AfD: Abschaffung überzogener Vorgaben

Die AfD strebt eine Vereinfachung und Entbürokratisierung des Baurechts an. So will die Partei „überzogene Standards und Vorgaben“ reduzieren bzw. streichen und damit die Baukosten senken. Die Schaffung von Wohneigentum soll gezielt gefördert werden, etwa durch die Ausweitung des Erbbaurechts, staatliche Bürgschaften als Eigenkapitalersatz oder steuerliche Sonderabschreibungen. Zudem sollen Grund- und Grunderwerbsteuer abgeschafft werden.

Zukunftsorientiert Bauen: Ladestation für E-Auto wird gefördert

Elektroautos gehört die Zukunft. Wer dies bei seinem Hausbau berücksichtigt und eine eigene Ladestation oder Wallbox einplant, wird vom Staat finanziell unterstützt. Was man beachten muss, um die KfW-Förderung zu bekommen, haben wir für Sie zusammengefasst.

Deutschland hat laut Klimaplan ambitionierte Ziele für den Klimaschutz. So sollen bis zum Jahr 2050 in der Bundesrepublik 55 % weniger Treibhausgase produziert werden. Ein Teil der Lösung stellen dabei E-Autos da. Deren Markteinführung vor ein paar Jahren war zwar weniger erfolgreich als zunächst angenommen, jedoch erleben sie gerade durch Abgas-Skandale und der Einführung einer neuen CO2-Steuer ein Nachfragehoch.

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„Klimaschutz lebt davon, dass möglichst viele mitmachen“ lautet ein Spruch auf der Webseite der KfW, der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Um einen großen Teil der Bevölkerung zum Mitmachen zu motivieren, gibt es nicht nur attraktive Förderungen für Elektroautos, sondern auch für deren Ladestationen oder Wallboxen. Wer zukunftsorientiert bauen möchte, sollte in seine Hausplanung eine eigene Ladestation integrieren und sich das Fördergeld sichern!

Die Förderdetails zur Wallbox

Gefördert wird eine Ladestation oder Wallbox mit 900,00 € pro Ladepunkt. An diesem kann zu einem Zeitpunkt immer nur ein Auto geladen werden. Wer mehrere Autos gleichzeitig mit Strom „betanken“ möchte, der kann auch eine Ladestation mit mehreren Ladepunkten erwerben und dementsprechend auch mehr Förderung kassieren.

Einige Details sollte man beim Kauf und dem Anbau aber beachten:

Für die Ladestation oder Wallbox ist eine Ladeleistung von 11kW vorgeschrieben. Stärkere Anlagen müssen gedrosselt werden.

Zudem muss das Gerät intelligent gesteuert werden und mit anderen Komponenten des Stromnetzes kommunizieren können.

Die Ladestation/Wallbox darf außerdem nur privat genutzt und auch nur mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Wallbox-Besitzer benötigen also eine Photovoltaik-Anlage oder Strom aus einem Ökotarif ihres Energieversorgers.

Zum Betreiben einer Wallbox wird Starkstrom benötigt, welcher auch beim Anschluss eines Herds verwendet wird (400 Volt). Daher muss vor der Montage der Ladestation ein Starkstromkabel verlegt werden.

Schlaue Stromsteuerung: Das Energiemanagement-System

Damit sich eine Wallbox intelligent steuern lässt, ist die Installation eines Energiemanagement-System notwendig. Auch dies ist über die KfW förderfähig. Das Energiemanagement-System, kurz EnMS, ist für das Zusammenspiel von Ladebox, PV-Anlage und anderen Komponenten verantwortlich. So ist es beispielsweise möglich, den Ladevorgang per App zu steuern und diesen auf die Nacht zu legen, wenn die Netzauslastung niedrig ist. Zudem kann das EnMS auf Vorgaben einer übergeordneten Stellen, wie z.B. dem Netzbetreiber, reagieren und die Ladeleistung begrenzen oder zeitlich verschieben, um ein Zusammenbrechen des Stromnetzes zu verhindern.

Sonderausstattung „Anschluss Elektroauto“ von Town & Country Haus

Auch Town & Country Haus denkt an die Zukunft und bietet seinen Bauherren die Sonderausstattung „Anschluss Elektroauto“. Diese beinhaltet für die spätere Installation einer Ladestation einen Drehstromanschluss mit einer Spannung von 400 Volt und das Verlegen eines Starkstromkabels. Weitere Informationen dazu erhalten Sie von Ihrem regionalen Town & Country Partner.

Plusenergie lohnt sich nicht! – Warum man besser kein Plusenergiehaus bauen sollte

Plusenergiehäuser amortisieren sich nicht!“ – Diese gewagte These stellt Town & Country Haus auf und beruft sich dabei auf über 20 Jahre Erfahrung im Hausbau. Eine Beispielrechnung zeigt, dass das Massivhausunternehmen sogar recht haben könnte.

Deutschland soll grüner werden – der Klimaschutz rückt auch durch strengere EU-Vorgaben immer mehr in den Fokus der öffentlichen Diskussion. Das Fahren mit Elektroautos, der Verzicht auf Plastik oder das Wohnen mit erneuerbaren Energien – vor allem das alltägliche Leben der Bürger soll klimafreundlicher werden.
Die Theorie klingt zu schön, um wahr zu sein: Wer jetzt ein Plusenergiehaus baut, der wird nicht nur von der KfW-Bank gefördert, sondern zahlt auch nach Einzug keinen Cent mehr für das Heizen und die Warmwasseraufbereitung. Doch in der Praxis lohnt sich so ein Hausmodell nicht, meinen die Experten von Town & Country Haus.

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Das Plus an Energie

Für Plusenergiehäuser gibt es keine konkrete Definition. Deren Energiekonzept ist aber wohl eine Steigerung zu dem eines Nullenergiehauses. Die jährliche Energiebilanz nimmt dabei einen positiven Wert an. Das bedeutet, es wird mehr Energie aus erneuerbaren Energiequellen, wie z.B. einer Photovoltaik- oder Windkraftanlage gewonnen, als für Heizung und Warmwasser verbraucht wird. Die KfW-Bank fördert den Hausbau von Plusenergiehäusern als Energieeffizienzhaus 40 Plus mit Krediten von bis zu 120.000 Euro zu zinsgünstigen Konditionen und einem Zuschuss für Solaranlagen bis zu maximal 30.000 Euro.

Unklar bleibt allerdings, ob der Elektrizitätsbedarf eines Plusenergiehauses für Beleuchtung, Haushaltsstrom oder die Nutzung der Ladeinfrastruktur für den Mobilitätsbedarf der Bewohner ebenfalls mit den eigenen Energiequellen auszugleichen ist. Definitiv nicht im Energiekonzept berücksichtigt, ist die graue Energie, welche beim Bau eines Plusenergiehauses benötigt wird.

Hohe Ansprüche an ein Plusenergiehaus

Um dieses Energieplus zu erreichen, muss das Haus hohe Ansprüche erfüllen. Zum einen bedarf es einer besonders energieeffizienten Bauweise mit einer äußerst guten Dämmung, sodass von Anfang an ein möglichst niedriger Energiebedarf entsteht. Zusätzlich müssen die erneuerbaren Energien direkt am Haus erzeugt und gespeichert werden. Um möglichst viel Energie produzieren zu können, muss das Haus gen Süden gerichtet sein.

Zum anderen muss ein Plusenergiehaus mit der aktuellen, modernen Architektur der Wohnhäuser mithalten und darf nicht aussehen wie aus einem Science-Fiction-Film. Aufgrund all dieser Anforderungen müssen die Bauherren eines Plusenergiehauses mit teureren Baukosten rechnen. In der Regel sind diese energieeffizienten Gebäude 15-30 % teurer als ein normales Einfamilienhaus nach GEG-Vorgaben. Zusätzlich fallen auch die Baunebenkosten höher aus, da beim Bau ein Mehraufwand betrieben werden muss.

Lohnen sich Plusenergiehäuser? Eine Beispielrechnung

Wer denkt, dass er die höheren Baukosten schnell durch die Ersparnis der laufenden Kosten für Heizung und Warmwasser wieder reinholt, der irrt. Das zeigt auch diese simple Beispielrechnung:

Für ein schüsselfertiges Massivhaus nach GEG-Norm mit etwa 140 Quadratmeter Wohnfläche kann man heutzutage durchschnittlich mit etwa 200.000 Euro Baukosten rechnen. Dieser Preis kann zwar je nach Region und Hausanbieter schwanken, dient aber in diesem Beispiel als Anhaltspunkt. Beheizt man dieses Einfamilienhaus mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe (6kW), kommt man bei durchschnittlichen 2.000 Heizstunden pro Jahr auf einen Verbrauch von 4000 Kilowattstunden Strom, welche abhängig vom Tarif etwa 1.000 Euro kosten. Dazu kommen noch die Kosten für die Warmwasseraufbereitung und anfallende Wartungsarbeiten. Insgesamt gibt man so jährlich etwa 2000 Euro für Strom, Heizung und Warmwasser aus.

Ein Plusenergiehaus wäre durch die Mehrkosten etwa um 94.000 Euro teuer. Da es jedoch gefördert, können hier bis zu 30.000 Euro gut gemacht werden. Damit schrumpfen die Mehrkosten auf 64.000 Euro. Laufende Kosten für Heizung und Warmwasser entfallen, da diese Energie in Eigenproduktion erfolgt. Rechnet man nun die Mehrkosten beim Hausbau gegen die laufenden Kosten in einem Einfamilienhaus, so amortisiert sich das Plusenergiehaus erst in über 40 Jahren.

Wer sich durch Einspeisung des Energieplus noch etwas dazuverdienen will, der wird enttäuscht sein. Gab es 2004 noch 57,4 Cent pro Kilowattstunde, verdient man ab dem 01.09.2020 nur noch 8,77 Cent pro Kilowattstunde. Damit sich die Einspeisung rentieren würde, bräuchte man ein so großes Energieplus, welches nur bei einer Photovoltaikanlage mit über 60 Quadratmetern Fläche entsteht.

Alternativen zum Plusenergiehaus

Wer trotzdem energieeffizient bauen will, für den bietet Town & Country Haus das Edition Clever 138+ als KfW55-Haus an. Hier wird eine umfangreiche Inklusivausstattung mit energiesparendem Wohnen kombiniert. Wem der Standard ausreicht, den das Gebäude-Energie-Gesetz vorgibt, der kann sich auch für einen der über 40 Haustypen von Town & Country Haus entscheiden.

Mehr Informationen sowie eine detaillierte Kostengegenüberstellung von Massivhaus nach GEG und Plusenergiehaus finden Sie auch auf der TC.de!

Energieeffizientes Plus an Ausstattung – Das Clever 138+ als KfW Effizienzhaus 55

Town & Country Haus kombiniert ab sofort Energieeffizienz mit Inklusivausstattung und bietet das Edition Clever 138+ als KfW Effizienzhaus 55 im Standard an! So profitieren die Bewohner nicht nur von einem hohen Wohnkomfort dank umfangreicher Hausausstattung, sondern auch von einem modernen, energieeffizienten Wohnen in den eigenen vier Wänden.

Energieeffizientes Bauen ist nicht zuletzt aufgrund der Klimaziele der Bundesregierung oder der Einführung des neuen Gebäude-Energie-Gesetzes im Trend! Zudem machen auch die Förderungen der KfW, der Kreditanstalt für Wiederaufbau, den Bau eines KfW-Effizienzhauses attraktiv. Der Massivhausanbieter Town & Country Haus kombiniert dies nun mit den Vorteilen einer großen Inklusivausstattung und bietet Bauinteressenten das Edition Clever 138 + als KfW Effizienzhaus 55 ohne Aufpreis an.

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Edition Clever 138+ – das Plus an Ausstattung

Das Massivhaus Edition Clever 138+, welches erst 2019 als Haustyp eingeführt wurde, steht mit seiner modernen Wohlfühlatmosphäre für ein Zuhause mit dem gewissen Extra. Dafür sorgen unter anderem ein hoher Wohnkomfort und eine umfangreiche Hausausstattung. Rollläden im Erdgeschoss, eine Fußbodenheizung im gesamten Haus, eine Luft-Wasser-Wärmepumpe und eine Frischluftautomatik sind im Edition Clever 138+ im Hauspreis inklusive, ebenso wie der Hausbau-Schutzbrief, der Bauherren vor, während und nach dem Hausbau optimal absichert.

Aber nicht nur im Inneren hat das Haus viel zu bieten! Auch von außen ist das Edition Clever 138+ ein optischer Hingucker. Ein Besenzug-Putz setzt das Erdgeschoss farblich vom Rest des Hauses ab.

Viel Platz auf einer etwa 131 Quadratmeter großen Wohnfläche

Das Massivhaus ist als 4- oder 5-Zimmer-Variante erhältlich. Dabei kann dank eines flexiblen Grundrisses auf Wunsch ein weiterer Raum im Erdgeschoss entstehen. Dieser kann als Kinder-, Arbeits- oder Gästezimmer genutzt werden.  Zudem dient im Erdgeschoss ein offen gestalteter Wohn- und Essbereich als Treffpunkt für die Familie. In der angrenzenden, halboffenen Küche ist zudem ausreichend Platz für das gemeinsame Kochen.
Im Dachgeschoss gibt es neben dem großzügigen Badezimmer und Elternschlafzimmer zwei weitere Räume, die ähnlich wie der zusätzliche Raum im Erdgeschoss genutzt werden können.

Das Edition Clever 138+ energieeffizient bauen

KfW Effizienzhäuser 55 zeichnen sich durch einen besonders niedrigen Energieverbrauch aus und benötigen lediglich 55 Prozent der Energie eines Neubaus nach den Mindestanforderungen des neuen Gebäude-Energie-Gesetzes. Um die Mehrkosten, die beim Bau eines energieeffizienten Gebäudes aufgrund von zusätzlicher Dämmung oder einer regenerativen Heizung entstehen, zu mindern, fördert die KfW diese Effizienzhausklasse. Town & Country Haus bietet das Edition Clever 138+ ab sofort als KfW55 Haus im Standard an. Bauherren brauchen so keine Mehrkosten, die durch die Effizienzhausklasse entstehen würden, befürchten und können sich auf ein eigenes, energieeffizientes Zuhause mit einem großen Plus an Ausstattung freuen.

Smart Grid – Das Stromnetz der Zukunft

Die Energiewende schreitet voran: Immer mehr Strom wird dezentral aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen gewonnen. Damit die Energie dann auch zur Verfügung steht, wenn sie gebraucht wird, müssen die Stromnetze aufgerüstet werden. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das Smart Grid.

Woher werden wir in Zukunft unseren Strom beziehen, wenn Kohle- und Atomkraftwerke schrittweise vom Netz gehen? Die Antwort auf diese Frage liegt im Ausbau erneuerbarer Energien. Schon heute deckt Ökostrom rund die Hälfte des Energieverbrauchs in Deutschland. Bis 2050 soll der Anteil auf 80 Prozent steigen.

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Schwankende Stromerzeugung

Aufgrund vielfältiger Fördermöglichkeiten entscheiden sich immer mehr Bauherren und Hausbesitzer für eine Photovoltaikanlage. Aber auch die Anzahl von Windrädern, Geothermie- und Biogasanlagen steigt stetig. Ihre Einbindung in das Stromnetz stellt Netzbetreiber vor eine große Herausforderung: Während Kraftwerke eine beständige und berechenbare Leistung bringen, hängt die Produktion von Sonnen- oder Windstrom stark vom Wetter ab. Sie lässt sich nur schwer vorhersagen oder gar beeinflussen. Dadurch wird es immer schwieriger, Stromerzeugung und -verbrauch im Gleichgewicht und damit das Netz stabil zu halten. Speisen Photovoltaik- und Windkraftanlagen zu viel Strom ein, droht eine Überlastung. Wird dagegen zu wenig Strom eingespeist, kann die Nachfrage nicht mehr gedeckt werden. Blackouts und Engpässe lassen sich vermeiden, indem Angebot und Nachfrage optimal aufeinander abgestimmt werden. Diese Aufgabe soll das Smart Grid übernehmen.

Was ist ein Smart Grid und wie funktioniert es?

Ein Smart Grid ist ein intelligentes Stromnetz, das nicht nur Energie, sondern auch Daten transportiert. Der Informationsaustausch zwischen den Teilnehmern ermöglicht es, Stromerzeugung, -verbrauch und -speicherung besser zu koordinieren. Wird ein Stromüberschuss produziert, können beispielsweise einzelne Windkraft- und Photovoltaikanlagen gezielt gedrosselt werden. Zudem sollen Endabnehmer dazu animiert werden, vor allem dann Strom zu verbrauchen, wenn die Einspeisung besonders hoch ist – etwa über günstigere Tarife.

Smart Meter helfen beim Stromsparen

Ein wichtiger Bestandteil des Smart Grids sind intelligente Stromzähler, sogenannte Smart Meter. Sie erfassen die Stromverbräuche in Echtzeit und kommunizieren diese an den Netzbetreiber bzw. Stromanbieter. Die Werte lassen sich jederzeit von den Nutzern einsehen. So wissen sie immer, wie hoch die monatlichen Kosten ausfallen.
Smart Meter können aber nicht nur Daten senden, sondern auch empfangen – etwa den aktuellen Stromtarif. Diesen geben sie dann an Geräte mit dem Smart-Grid-Ready-Logo weiter, die sich dann automatisch ein- oder ausschalten.

Umgesetzt wurden Smart Grids bisher nur in verschiedenen Modellprojekten. Doch mit der Einführung von Smart Metern und dem stetigen Ausbau erneuerbarer Energien könnte das intelligente Stromnetz schon bald für alle Realität werden.

Das GEG ist am 1. November in Kraft getreten – das müssen Bauherren wissen

Das Chaos rund um die energetischen Anforderungen von Bestands- und Neubauten hat ein Ende: Die bisherigen 3 Regelwerke werden zu einem zusammengeführt. Am 1. November 2020 ist das Gebäude-Energie-Gesetz in Kraft getreten. Hier erfahren Sie die wichtigsten Neuerungen und was Bauherren über das GEG wissen müssen.

Energieeinspargesetz (EnEG), Energieeinsparverordnung (EnEV) und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) – wer blickt da noch durch? Wie gut, dass diese ab 01. November außer Kraft getreten sind und fortan in einem neuen Regelwerk vereint sind: dem „Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung Erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugnis in Gebäuden“ – besser bekannt unter dem Gebäude-Energie-Gesetz (GEG). Damit schaffen Bund und Länder ein einheitliches Anforderungssystem für Neubauten und Bestandsgebäude, welches sowohl die Energieeffizienz als auch Anforderungen für Erneuerbare Energien berücksichtigt.

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Was ist neu?

Das GEG setzt die EU-Gebäuderichtlinie um, die unter anderem für Neubauten ab 2021 das Niedrigstenergiehaus als Standard festlegt. So möchte man einen möglichst sparsamen Einsatz von Energie und die zunehmende Nutzung Erneuerbarer Energien unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit durchsetzen.

Trotz unzähliger Paragrafen fällt allerdings auf: Viel Neues gibt es im GEG nicht! Weder für Neubauten noch für Bestand wurde eine Verschärfung der bisherigen energetischen Anforderungen beschlossen. Ein Vorteil für die Hausbaubranche und Massivhausunternehmen wie Town & Country Haus: Der bisherige Standard der EnEV 2016 bleibt weiterhin bestehen und eine Anpassung der Haustypen ist nicht nötig.

Allerdings muss das nicht so bleiben: Im §9 des GEG hat man eine Überprüfung des Gesetzes im Jahr 2023 festgelegt, welche dazu dienen kann, die Anforderungen anzuheben.

Gibt es Änderungen gegenüber den alten Regelwerken, so liegen diese im Detail. Ein Beispiel: Bei den Wärmeschutzanforderungen eines Neubaus entfällt die Nachweispflicht des gebäudetypologisch abgeleiteten Transmissionswärmeverlust. In Zukunft muss nur noch ein vom Referenzgebäude abgeleiteter Transmissionswärmeverlust nachgewiesen werden.

Des Weiteren legt das GEG, wie auch schon das EEWärmeG, eine Nutzungspflicht für Erneuerbare Energien im Neubau fest und stellt als Erfüllungsoptionen die Solarthermie, Wärmepumpen, Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen wie Brennstoffheizung sowie Fern- & Abwärme zur Wahl. Der Unterschied zum EEWärmeG: Auch gebäudenah erzeugter Strom gilt zukünftig als Erfüllungsoption.

Verbot von Öl- & Kohleheizungen ab 2026

Die größten Neuerungen sind wohl das Verbot von Öl- und Kohleheizungsanlagen ab 2026 und die obligatorische Energieberatung. Ersteres ist im §72 festgelegt und betrifft sowohl Neubau als auch Bestand. Dabei werden in dem Gesetz allerdings zahlreiche Ausnahmen festgelegt. So ist wohl die Möglichkeit der Weiterführung einer alten Öl- oder Kohleheizung als Hybridheizung geplant.

Eine obligatorische Energieberatung hingegen wird bei wesentlichen Renovierungen oder beim Verkauf von Ein- oder Zweifamilienhäusern Pflicht. Dabei muss ein informatorisches Beratungsgespräch zum Energieausweis des Gebäudes mit einer laut §88 GEG zur Ausstellung von Energieausweisen berechtigten Person erfolgen. Dabei hat man die freie Wahl unter den Energieberatern. Das Beratungsgespräch muss unentgeltlich erfolgen.

Das müssen Bauherren wissen

Zwischen den drei alten Regelwerken und dem neuen hat man eine Übergangsregelung geschaffen. Dabei werden Bauvorhaben, bei denen der Bauantrag oder der Antrag auf Zustimmung der Bauanzeige bis zum 31.10.2020 vorliegen, nach den bisherigen Anforderungen von EnEV und EEWärmeG beurteilt. Bauvorhaben, deren Bauantrag bzw. Antrag auf Zustimmung einer Bauanzeige ab 01.11.2020 vorliegen, müssen die Anforderungen des GEG erfüllen.

Sie können sich unter Transmissionswärmeverlust oder gebäudenah erzeugtem Strom nichts vorstellen? Unerfahrene Bauherren sind bei Town & Country Haus gut aufgehoben. Unsere regionalen Baupartner kennen sich mit dem neuen Gebäude-Energie-Gesetz gut aus und können Sie daher bestens beraten. Wenn Sie mit Town & Country Haus bauen, begleiten wir Sie auf jedem Schritt ins Eigenheim und bieten Ihnen ein Zuhause, das garantiert den Ansprüchen des GEG entspricht.

Haus des Monats August: Bodensee 129 – das Massivhaus für Genießer

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Von außen ein Schmuckstück und innen viel Raum zum Wohlfühlen – das Einfamilienhaus Bodensee 129 ist das neue Haus des Monats August.

Ein perfektes Massivhaus zum Wohlfühlen – so könnte man das Bodensee 129 auch beschreiben. Das Haus des Monats August bietet mit seinen knapp 129 Quadratmetern genügend Raum für den Familienalltag von 4 oder 5 Personen. Dabei ist das Bodensee von außen ein echtes Schmuckstück: Ein schickes Satteldach und eine gradlinige Architektur verleihen dem Haus Modernität und schlichte Eleganz. Bodentiefe Fenster sorgen für lichtdurchflutete Zimmer und dienen im Erdgeschoss als Zugang zum eigenen Garten.

Grundriss mit einigen Besonderheiten

Der clever geplante Grundriss des Bodensee 129 überrascht mit der ein oder anderen Besonderheit. So gibt es im Erdgeschoss neben einem großzügigen Wohnzimmer mit Essbereich und einer halboffenen Küche noch ein weiteres Zimmer. Dieses kann als geräumiges Arbeitszimmer oder gemütliches Kinderzimmer genutzt werden. Eine Besonderheit ist auch der Windfang, der die Diele vom Treppenhaus abgrenzt.

Keine Unordnung oder umherliegende Klamotten mehr: Eine große Ankleide sorgt für Ordnung im Dachgeschoss. Neben einem Schlafzimmer hat man die Möglichkeit zwei weitere Räume als Kinder- oder Gästezimmer einzurichten. Ein Bad mit Dusche und Badewanne vervollständigt diese Etage.

Hausbau-Schutzbrief sichert Bauherren des Bodensee 129 ab

Im Kaufpreis des Bodensees 129 inklusive ist ein Hausbau-Schutzbrief, welcher Bauherren optimal absichert. Er garantiert die Planungs- und Finanzierungssicherheit vor dem Bau und sichert auch die Qualität während des Baus. So werden zum Beispiel ausschließlich Markenprodukte anhand detaillierter Bau- und Montagevorschriften verarbeitet. Aber auch nach der Schlüsselübergabe werden die Bauherren nicht allein gelassen. Passiert nach dem Hausbau etwas Unvorhergesehenes, tritt unter anderem ein 20 Jahre-Notfall-Hilfeplan in Kraft. Mit Town & Country Haus ist man zu jeder Zeit auf der sicheren Seite.

Mehr zum Haus des Monats August erfahren Sie hier!

Stadthaus für 2 Familien: Das neue Massivhaus „Flair 180 Duo“

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Das neue Massivhaus „Flair 180 Duo“ eröffnet interessante Optionen für das stadtnahe Wohnen im Eigenheim.

Mehr als 17 Prozent der Bauinteressierten wollen im Einzugsbereich von Großstädten bauen, so das Ergebnis der „bau-o-meter“ Befragung der aproxima – Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung. Doch nicht nur die Mieten steigen in attraktiven Städten wie Hamburg, Berlin oder München ungebremst, auch bezahlbares Bauland ist kaum noch zu finden.

„Der Unterschied zwischen Miete und monatlicher Rate für ein eigenes Haus wird immer geringer. Doch durch den Mangel an bezahlbarem Bauland, wird Menschen mit durchschnittlichem Einkommen der Hausbau erschwert. Damit der Traum vom Haus bezahlbar bleibt, kann der Bau eines Zweifamilienhauses eine interessante Option sein“, sagt Jürgen Dawo, Gründer von Town & Country Haus. Stadthäuser werden bei Bauherren immer beliebter. So war das Stadthaus „Flair 152 RE“ das meistverkaufte Town & Country Massivhaus im Jahr 2017, die Verkaufszahlen stiegen um mehr als 50 Prozent. Auf Basis dieses Hauses ist nunmehr das neue Stadthaus „Flair 180 Duo“ entstanden, dass Platz für zwei Familien unter einem Dach bietet.

Clever bauen in Stadtnähe mit dem neuen „Flair 180 Duo“

Im „Flair 180 Duo“ trifft geradliniges Stadthaus-Design auf gemütliche Mehrfamilienhaus-Atmosphäre. Die 3-Zimmer-Wohnung im Erdgeschoss und die 4-Zimmer-Wohnung im Obergeschoss bieten Wohnkomfort für zwei Familien unter einem Dach.

Die Erdgeschosswohnung überzeugt mit einem teilweise offen gestalteten Grundriss. Neben Staumöglichkeiten im Flur, bietet eine Abstellkammer neben der Küche Lagerraum. Die Wohnung im Obergeschoss überzeugt ebenso mit einem modernen Grundrisskonzept. Das Schlafzimmer wird durch eine Ankleide ergänzt, auch hier bietet eine Abstellkammer zusätzlichen Stauraum.

„Das Stadthaus „Flair 180 Duo“ eröffnet vielfältige Möglichkeiten für seine Bauherren. So kann eine Wohneinheit selbstgenutzt und die andere vermietet werden, zum Beispiel an die Eltern“, erklärt Dawo von Deutschlands führender Massivhausmarke.

Gemeinsam bauen, gemeinsam sparen

Der Vorteil beim Bau eines Zweifamilienhauses ist, dass die Kosten für Haus, Grundstück und Baunebenkosten nicht alleine getragen werden müssen. Entweder werden die Kosten gemeinsam finanziert oder ein Teil wird durch Mieteinnahmen getragen.

Wer ein Haus baut und einen Teil vermietet, genießt steuerliche Vorteile. So können Gebäudeabschreibung, Instandhaltung, Schuldzinsen und andere Werbungskosten, die auf den vermieteten Teil des Hauses entfallen, beim Finanzamt geltend gemacht werden. Ist das Haus bis zur Rente schuldenfrei, ist die Miete ein guter Beitrag für die private Altersvorsorge.

Der Bau eines Mehrgenerationenhauses bietet natürlich einen weiteren Vorteil, denn in der Regel unterstützen die Eltern ihre Kinder auch finanziell bei dem Bauvorhaben. Entweder wird auf Mietzahlungen verzichtet und jede Partei übernimmt einen Teil der Baufinanzierung oder eine Partei des Mehrgenerationenhauses zahlt eine Vorzugsmiete, damit die steuerlichen Vergünstigungen ausgeschöpft werden können. Wichtig hierbei: die Miethöhe sollte bei mindestens 66 Prozent der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen, ansonsten dürfen Kosten nur anteilig steuerlich geltend gemacht werden.