Town&Country Halle stellt ein weiteres Haus fertig. Das „Rauwunder 100 Süd“ wurde an seine stolzen Besitzer übergeben. Herzliche Glückwünsche an Fam. Fiedler.
Wir wünschen viel Freude mit dem Haus.
Es gibt Versicherungen, über deren Sinn oder Unsinn diskutiert werden kann. Eine Versicherung ist jedoch unerlässlich für jeden Hausbau: die Bauherrenhaftpflicht-Versicherung.
Diese tritt immer dann in Kraft, wenn Personen auf einer privaten Baustelle zu Schaden kommen und sich daraus entsprechend Schadenersatzansprüche ableiten. Im schlimmsten Fall können diese in die Millionen gehen, wenn Kosten für Arzt, Krankenhaus und Pflege, Verdienstausfall, Schmerzensgeld und möglicherweise eine lebenslange Rente für die Opfer oder Hinterbliebenen anfallen. Generell haftet hier der Bauherr mit seinem gesamten Vermögen, sofern er nicht über eine entsprechende Absicherung verfügt. Das ist für die Bauherren-Familie im Worst Case existenzbedrohend.
Während der Bauphase des Eigenheimes ist die Bauherrenhaftpflicht-Versicherung somit eine der elementaren Versicherungen, an denen Bauherren nicht vorbeikommen. Sie bietet per Definition Versicherungsschutz gegen gesetzliche Haftpflichtansprüche, die sich aufgrund der Verletzung von Verkehrssicherungspflichten ergeben können. Das bedeutet im Klartext: Ist die Baustelle zum Beispiel schlecht beleuchtet oder generell ungenügend abgesichert, wird die Verkehrssicherungspflicht verletzt. Klettern Kinder in der Nacht auf das Baugerüst und verletzen sich, haftet somit der Bauherr im vollen Umfang. Das Warnschild „Betreten der Baustelle verboten“ entlässt den Bauherren nicht aus seiner Verantwortung. In der Regel wird die Verkehrssicherungspflicht zwar auf das ausführende Bauunternehmen übertragen, das Tückische daran ist jedoch, dass der Bauherr wiederum für die Überwachung des Bauunternehmens verantwortlich ist.
Also ist der Bauherr nahezu immer in der Verantwortung. Juristisch begibt sich der Bauherr somit auf dünnes Eis. Viele Bauherren begehen zudem den Fehler indem sie glauben, dass der notwendige Schutz bereits durch die Privathaftpflicht-Versicherung abgedeckt ist. Es ist zwar richtig, dass in der Privat-Haftpflicht ein Versicherungsschutz für die Bauphase enthalten ist, jedoch sind dabei in der Regel nur kleinere Bausummen von maximal 100.000 Euro abgesichert. Deshalb eignet sich die Haftpflicht-Versicherung vor allem für Umbauten oder kleinere Baumaßnahmen. Versicherungsschutz für einen Neubau gibt sie in vielen Fällen nicht. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte unbedingt bei dem Versicherer nachgefragt werden, wie hoch die Bausumme innerhalb der Privat-Haftpflicht definiert ist.
Zu dieser Thematik gibt es ein Gerichtsurteil des Oberlandesgerichts Bamberg (21.02.2013 – 1 U 146/12). Demzufolge sind in einem konkreten Fall Schäden Dritter, die aus Umbau- oder Bauarbeiten entstehen, nur dann durch die Privat-Haftpflicht abgedeckt, wenn die Bausumme 50.000 Euro nicht überschreitet. Nach dem Urteil sind sogar Materialkosten und Eigenleistungen des Versicherungsnehmers in die Gesamtberechnung der Bausumme noch einzubeziehen.
Mögliche Schadens-Szenarien könnten wie folgt aussehen: Ein Handwerker verletzt sich durch einen herabfallenden Ziegelstein schwer. Verantwortlich hierfür ist der Bauherr, weil der Unfall mit Hilfe einer besseren Absicherung hätte verhindert werden können. Ohne eine Bauherrenhaftpflicht-Versicherung kann sehr schnell seine finanzielle Existenz auf dem Spiel stehen.
Doch nicht nur Personenschäden sind durch die Bauherrenhaftpflicht abgesichert. Im Rahmen der Bauarbeiten können Nachbargebäude oder parkende Autos beschädigt werden und die Schäden können in die Tausende gehen. Sei es durch menschliches Versagen oder durch ein heftiges Unwetter. Auch diese Schäden sind durch eine Bauherrenhaftpflicht-Versicherung abgedeckt. Die Kosten sind dabei überschaubar, je nach Anbieter, Laufzeit und Bausumme variieren die Prämien. Zur Orientierung gilt aber die Faustformel „1 Promille der Baukosten“ – also ist bei Baukosten von 300.000 Euro eine Einmalzahlung von etwa 300,- Euro fällig.
Ein Tipp: Viele Hausbau-Unternehmen haben oftmals die wichtigsten Sicherungsleistungen – darunter auch die Bauherrenhaftpflicht-Versicherung – im Kaufpreis inkludiert und nehmen den Bauherrenschutz sehr ernst. Ein Vergleich vor Vertragsabschluss lohnt sich somit.
Gratulation an Fam. Heinemann zur Hausübergabe eines „Flair 113“

Und wieder ein zünftiges Town&Country-Richtfest gefeiert: Herzlichen Glückwunsch an Fam. Pollmer , welche den Bungalow 110 in Halle-Dautzsch von uns bauen lassen.

Die Bürgerstiftung Halle setzt mit ihrem Projekt „Max macht Oper“ auf kulturelle Bildung in Schulen und außerschulischen Einrichtungen in Halle-Neustadt, der Silberhöhe und Halle-Ost. In Kooperation mit professionellen Kunst- und Kulturschaffenden initiiert „Max macht Oper“ seit 2011 vielfältige Projekte. Von Zirkus über Literatur und Musik bis zur Bildenden Kunst und Theater ist eine Vielzahl künstlerischer Richtungen vertreten. „Mit dem Wandel unserer Zeit fehlt es Kindern zunehmend am Kontakt zur Kunst und Kultur. Immer seltener finden sie den Weg in Museen, Theater oder Konzerte. Dies liegt allerdings eher weniger an mangelndem Interesse, als an fehlenden Berührungspunkten und finanziellen Engpässen der Eltern. Das Projekt schafft es an dieser Stelle hervorragend zu vermitteln“, sagte Tanja von Flotow, Mitarbeiterin von Town & Country Halle. Sie übergab den Stiftungspreis im Namen von Town & Country Botschafter Falk Bellmann vor dem Zirkus Klatschmohn, der mit „Max macht Oper“ kooperiert.

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Der refugium e.V. ist eine Einrichtung, die für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge Vormundschaften bietet. Außerdem möchte der Verein den Jugendlichen durch „Brückenbauern“ helfen, sich zu integrieren. Für ihr Projekt erhält der Verein finanzielle Unterstützung von der Town& Country Stiftung und hat damit die Option auf eine weitere Förderung in Höhe von EUR 5.000,00.
Viele Minderjährige sind ohne Bezugsperson in Deutschland und fühlen sich in der fremden Kultur alleingelassen und isoliert“, sagte Tanja von Flotow, Mitarbeiterin von Town & Country Halle, die die Spende im Namen von Town & Country Botschafter Falk Bellmann überreichte.
Der Verein aus Magdeburg ist seit Beginn des Jahres auch in Halle tätig. Hier unterstützen zwei hauptamtliche Vormünder die Jugendlichen. Sie regeln aufenthaltsrechtliche Angelegenheiten und koordinieren Jugendhilfemaßnahmen. Mit den „Brückenbauern“ will der Verein den Flüchtlingen Muttersprachler zur Seite stellen, die in Alltagssituationen begleitend tätig sind. Dadurch, dass die Unterstützer die Sprache der Flüchtlinge sprechen, können die Jugendlichen ihnen besser ihre Bedürfnisse und Sorgen mitteilen. Die „Brückenbauer“ helfen außerdem, kulturelle Unterschiede zu verstehen oder nehmen zum Beispiel an gesellschaftlichen und kulturellen Veranstaltungen teil. „Gerade in der aktuellen Situation sind Vereine wie der refugium e.V. unbedingt zu unterstützen.
Den ersten Spatenstich hat Fam. Jungmann vollbracht. In Halle entsteht nun ein weiteres Town&Country Haus vom Typ „Bodensee 129“

Ein Scheck über 500.-€ von Town&Country-Stiftungsbotschafter Falk Bellmann wurde an das Projekt ‚Lerntraining für Grundschüler‘ des evangelischen Bildungszentrums „Villa Jühling“ e.V. feierlich übergeben.
Das Lerntraining findet mehrfach wöchentlich im halleschen Stadtteil Heide-Nord statt. Ca. zwölf förderbedürftige Kinder können dort unter fachlicher und pädagogischer Begleitung besondere Inhalte ihres Unterrichts nacharbeiten und vertiefen. Dadurch werden nicht nur Lerndefizite ausgeglichen, sondern auch soziale Kompetenzen vermittelt.
Im Rahmen des Stiftungspreises 2016 unterstützt die Town&Country-Stiftung ehrenamtliches Engagement und würdigt mit dieser 500 €-Zuwendung die hier in besonderem Maße geleistete wertvolle Arbeit.
